Rezension Paris. New York. Alteiselfing

04.02.2016
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»Paris. New York. Alteiselfing« ist eine Biografie von Hannes Ringlstetter und ist 2015 erstmals im Deutscher Taschenbuch Verlag erschienen.

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Inhalt

Wer berühmt werden und später als Rock ´n´ Roller die Welt erobern will, muss sich erst mal durch die Lande tourend einen Namen machen. Da kommt man dann in den Bayerwald und auf die Nordseeinsel Juist, nach Alteiselfing und auch nach Winsen an der Luhe. In die Provinz halt. »Ochsentour« nennt man das, und wie der Name schon sagt, ist so was kein Zuckerschlecken.

Quelle: Deutscher Taschenbuch Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-423-26098-5 (Paperback)
  • Preis: 14.90 € [D] 15.40 € [A]
  • Seiten: 220
  • Sprache: Deutsch
  • Ausgabe: Originalausgabe
  • Erscheinungstermin: 22. September 2015
  • Genre: Biografie

Meinung

In großen Lettern prangt der Titel über dem Kopf von Hannes Ringlstetter. Genauso ironisch, wie der Titel selbst. In meinem Interview mit Hannes kam ich mit der Wortabfolge „Ahh, Ahh und Ohh“, diese gefiel ihm sehr. Doch was wäre ein Buch, ein Leben oder eine Geschichte mit nur dieser Abfolge? Langweilig. Stattdessen ist das Leben eine Achterbahnfahrt. Oder wie in diesem Fall eine Ochsentour durch die Provinz.

Genau diese Ochsentour zog sich durch das ganze Buch. Es war ein ziemlich interessantes Abenteuer. Zwischendrin gab es sehr aufregende Geschichte, gepaart mit ruhigen, selbstreflektierenden und ehrlichen Einblicken in das Leben eines Menschen, der für die Bühne lebt. Das Leben, welches einem nie lange an einem Ort festhält und einen in die Welt hinaus trägt.

Ich denke, wenn man Hannes Ringlstetter schon begegnet ist, hat man einen sehr sympathischen Menschen im Kopf, jemanden bei dem man sich einfach wohl und gut unterhalten fühlt. Ich konnte mir vor dem Interview damals kaum ausmalen, wer mich da erwarten würde. Er war für mich eine fremde und bis dato unbekannte Person. Ich bin mir sicher, dass das Buch einfach nur eine zusätzliche Ergänzung zu einem großen Ganzen war.

Er schreibt (fast), wie er spricht. Mit seinem Humor, seinen Worten und seiner eigenen Meinung. Er blickt auf sein Leben zurück, mit viel Witz, ziemlich nachdenklich und zufrieden. Die Geschichten entstanden in vielen Stunden, an ungewöhnlichen Orten und vor allem mit einer Persönlichkeit, die deutlich wird.

Stellenweise war es ein bisschen zu lang. Diese Stellen waren vielleicht nur für mich nicht so interessant. Allerdings konnte ich viele neue Orte, Geschichten und kleine zwischenmenschliche Begegnungen „lauschen“, die mir sonst verborgen geblieben wären.

Fazit

Ein Begleiter, ein Kenner oder ein Fan von Hannes Ringlstetter wird mit diesem Werk große Freude haben. Ich hatte sie auch, obwohl mit der Mann bis vor einiger Zeit noch unbekannt war.

Ich danke dem dtv Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Schöne Erzählungen aus dem Künstlerleben

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