Lesestatus Lesestatus im Juli 2017

01.07.2017
0

Der Lesestatus soll in Zukunft etwas mehr nach Update aussehen. Von daher werde ich ein wenig damit spielen und ein Format finden, das passt. Wenn du möchtest, kannst du mir gerne Feedback in den Kommentaren hinterlassen, vielleicht bringt mich das noch auf die ein oder andere Idee!

Beendet

  1. Reif Larsen | Die Karte meiner Träume
  2. Rick Yancey | Der Monstrumologe (Band 1)

Insgesamt waren das 875 Seiten

Wäre das Ende nicht gewesen …

Ich bin enttäuscht. Das ist das Ergebnis eines langen Gedankenspiels zu dem Buch von Reif Larsen »Die Karte meiner Träume«. Es kommt nicht wirklich oft vor, dass ich das behaupten kann, dass mir ein Buch absolut gar nicht gefällt oder dass es eben ein Element gibt, dass die ganze Geschichte ruiniert. In diesem Fall war es das Ende der Geschichte. Für jemanden, der das Buch schon gelesen hat oder es schon mal zur Hand hatte, wird verstehen, dass es keine Lektüre für zwischendurch ist. Für diesen Happen Literatur benötigt man ordentlich Ausdauer und vor allem Geduld. Es stecken so viele kleine Nebenhandlungen in den Notizen, die die Geschichte sehr lebendig und vor allem persönlich machen. T.S. Spivet wirkt wie ein bester Freund, von dessen Abenteuer man lesen darf. Das Problem ist eben, dass die Geschichte zwar zu Ende ist, aber kein wirkliches Ende hat.

Spoiler!

Nach 400 Seiten war es schier unmöglich, dass die Geschichte endet, auch wenn der kleine T.S. am Ziel seiner Reise angekommen ist. Kurz vor dem wirklichen Ziel der seltsam entstandenen Organisation, für die er einen Auftrag ausführen soll, macht er einen Rückzieher und kehrt mit seinem Vater nach Hause. Ende.

Im ersten Moment denke ich mir natürlich: Und das wars? Zeitverschwendung pur. Ich bin absolut kein Verfechter von offenen Enden. Aber in diesem Fall finde ich es einfach schrecklich, dass die Geschichte einfach beendet wurde. Es kommt mir so vor, als wäre einfach die Luft ausgegangen und es war keine Zeit mehr, der Geschichte ein vernünftiges und würdiges Ende zu schenken. Natürlich steckt in der Geschichte sehr viel und unter dem Aspekt, dass der kleine Junge erst zwölf Jahre alt ist und viele seiner Entscheidungen seiner kindlichen Naivität entspringen, mag gerechtfertigt sein. Aber T.S. ist eben keiner dieser gewöhnlichen Protagonisten, die einfach mal so mir nichts, dir nichts von der Bildfläche verschwinden und nicht wieder zurück kommen. Ich habe mich rückblickend nicht sehr bereichert gefühlt von der Geschichte, denn ich habe so viel Zeit mit ihr verbracht und am Ende ist es einfach unglaubwürdig und nahezu lächerlich. Mir tut es leid, dass dieses Buch bei mir keinen Anklang findet. Doch so ist es mit Literatur im Allgemeinen: Nicht alles ist gut und entspricht dem eigenen Lesegeschmack.

Auf der Jagd nach Anthropophagen

Wesentlich besser war die lange Jagd nach den Anthropophagen aus Rick Yanceys »Der Monstrumologe«. Band eins der Tetralogie. Der kleine Will Henry wird als Waisenkind, nachdem er seine Eltern bei einem Feuer verloren hat, bei Pellinore Warthrop, dem einzigen Monstrumologen und Monsterjäger aus New Jerusalem, aufgenommen. Dort wird er Warthrops unentbehrlicher Assistent. Der kleine Will Henry ist gerade mal zwölf Jahre alt und bekommt die schrecklichsten Dinge seit Menschengedenken zu Gesicht. Das Tolle an der Geschichte ist, dass sie rundherum ein glaubwürdiges Grundgerüst hat mit der ganzen Monstrumologie und den Charakteren, die dem ganzen ziemlich eifrig nachgehen. Dr. Warthrop scheint seiner Sache sehr verfallen zu sein, weswegen er auch entsprechend diese Wirkung nach außen trägt. Insgesamt ist es ebenfalls ein Buch, dass sich nicht in einem Rutsch verschlingen lässt, dafür aber in den Bann zieht und zwischendrin nach einer angemessenen Verschnaufpause verlangt. Zwischen der Realität und der Fantasie gibt es hier kaum Grenzen, denn das Buch zieht einen beim Lesen vollends in den Bann. Ich denke, dass ich die restlichen drei Teile auch noch gerne lesen möchte.

Noch nicht beendet

  1. George R.R. Martin | Das Lied von Eis und Feuer — Ein Tanz mit Drachen (Band 10) • 265/800 Seiten
  2. Stephenie Meyer | Bis(s) zur Mittagsstunde (Band 2) • 161/576 Seiten

Das vorerst letzte Abenteuer in Westeros

Es ist schon ein langer Weg gewesen, bis zum zehnten und vorerst letzten Band von der »Das Lied von Eis und Feuer«-Saga zu kommen. Es geschehen in den dicken Bänden so viele Dinge, die auch immer wieder in der fortlaufenden Geschichte Erwähnung finden. Das Setting ist im zehnten Band immer noch so atemberaubend, wie zu Beginn. Die liebe Fraencis Daencis und ich lesen das Buch wieder zusammen und tauschen und darüber aus. Es ist eine große Freude das Abenteuer zu verfolgen. Jetzt gilt es, die Geschichte zu genießen und dann auf die restliche Geschichte zu warten. George R.R. Martin braucht zwar eine Weile, dennoch wird und will er seine treuen Fans und Leser nicht enttäuschen.

Twilight: Der zweite Teil der Liebesgeschichte

So viel habe ich zu der Geschichte noch gar nicht zu sagen. Den ersten Teil hatte ich relativ schnell gelesen und dazu habe ich mir auch einige Notizen gemacht. Band zwei führt die Geschichte direkt fort. Mal sehen, wie sich die ganze Handlung entwickelt, nach dem es dramatisch geendet hat. Bella und Jacob scheinen sich ja auch zu mögen. Ich frage mich nur, warum ich eine Geschichte lese, in der es garantiert dieses Liebesdreieck gibt.

Erzähl mir von deiner aktuellen Lektüre!

Sei der Erste!
Schreibe einen netten Kommentar

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.