Allgemein Unpopular Opinions Book Tag

19.04.2016
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Normalerweise beantworte ich Tags nicht auf dem Blog. Aber dieser hier hat mir zugesagt und der lässt mich auch mal selbst zu Wort kommen. Danke an who is kafka? – wer möchte, darf den Tag auch gerne machen.

Ein beliebtes Buch, das du nicht mochtest

»Es« von Stephen King mochte ich nicht so gerne. Mir ging es dabei nicht nur alleine so, da in der Leserunde, in der ich es gelesen habe, viele der Meinung waren, dass es nicht das beste Buch von Stephen King ist. Damals habe ich mit der Erwartung gelesen, dass ich mich gruseln würde und es ein Horrortrip wird, der Eindruck hinterlassen würde. Das Problem war, dass es ziemlich dick war und die Handlung sich sehr gezogen hat. Der Unterhaltungsfaktor war nicht so groß, aber meine Neugier war größer und es hatte auch ein paar gute Seiten. – Also schlussendlich keine Verschwendung, aber nicht das beste Buch vom Meister des Horrors.

Ein beliebtes Buch, das alle hassen, aber du magst

Alle und Hassen vermischt sich schlecht, sagen wir es mal so: mit dem viele nicht so klarkamen. Das war »Das Mädchen mit dem Haiffischherz« von Jenni Fagan, dieses Buch mit der derben Sprache, dem Fuck und dem harten Mädchen, dass eine heftige Geschichte hinter sicht hat. Gefällt nicht jedem, mir hat es sehr gut gefallen.

Ein Liebesdreieck, bei dem die Hauptperson mit der Person zusammenkommt, die du nicht mit der Hauptperson zusammenbringen wolltest ODER ein OTP, das du nicht magst.

Um ehrlich zu sein, habe ich das noch nicht gefunden. Liebesdreiecke stoßen mich grundsätzlich immer ein bisschen ab in Büchern. Immer dieses Hin und Her, das nervt. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die dieses Muster haben und jedes Mal hänge ich mich daran auf, weil es mich nervt.

Ein beliebtes Genre, das du nicht magst

New/Young Adult.

Ein beliebter Charakter, den du nicht magst

Ich kann mich nicht erinnern, so etwas schon mal geäußert zu haben. Und wenn, dann habe ich das Buch noch nicht gelesen und kenne nur den Film.

Ein beliebter Autor, mit dem du irgendwie nicht klar kommst

Alain Bradley. Weniger der Autor, als einfach der Stil und die Art der Bücher. »Flavia de Luce«, war nicht mein Fall.

Ein typisches Buchelement, das du nicht mehr sehen kannst (z.B. Liebesdreiecke, korrupte Regierung, verlorene Prinzessinnen)

Bei verlorenen Prinzessinnen kam ich erst gar nicht an. Aber Liebesdreiecke sind irgendwie immer so nervig. Auf ein Liebesviereck oder -achteck kam noch niemand. Das wäre doch mal interessant. Nein, im Ernst – ich mag Krimis nicht, wegen ihrer abgesoffenen Ermittler, die mit ihrer Partnerin oder wie auch immer eine Verbindung eingehen oder so ähnlich. Das nervt mich schon eher. Es kommt da aber auch ganz darauf an und es ist nicht immer der Fall.

Eine beliebte Buchreihe, bei der du keine Interesse hast, sie zu lesen

»Die Bestimmung«-Trilogie von Veronica Roth hat mich bisher noch nicht angesprochen. Die Filme ebenfalls nicht, vielleicht kommt es eines Tages noch.

“Das Buch ist immer besser als der Film”, heißt es immer, doch welche Filmadaption fandest du besser als das Buch?

»Planet der Affen« von Pierre Boulle war ein nerviges Buch, aber eine Perfekte Grundlage für viele ausgefeilte Filme. Die älteren Filme entsprechen zwar nicht den heutigen Filmstandards, aber sie sind sehr gut auch neben den bildgewaltigen neuen Filmen der Reihe.

4 Kommentare

  • Also, dass Du mit „Es“ und „Flavia de Luce“ nichts anfangen kannst, schockiert mich jetzt wirklich ein wenig. Beides sind all-time favorits von mir. „Es“ habe ich schon so oft gelesen, dass das Taschenbuch total zerfleddert ist.
    Aber es wäre ja auch sehr langweilig, würde jedem das gleiche gefallen.

    • Henrik sagt:

      Hallo Kerstin,

      ich finde schon, dass es lesenswert ist und nicht reine Verschwendung. Aber ich finde daran nicht genug, um es als Favorit zu bereichnen. Leider. Aber ich habe es probiert, darauf kommt es an.

      Ich mag es, dass dein Taschenbuch dementsprechend zerlesen aussieht! Das haucht dem Buch ein bisschen Charakter ein, deswegen scheue ich mich nicht vor Knicken oder Eselsohren oder Textmarker. 😛

      Gibt es denn Bücher, mit denen du nichts anfangen konntest? Ich bin mir sicher, dass es da auch welche gibt. 🙂

      Liebe Grüße
      Henrik

      • Hallo Henrik,

        Du hast vollkommen Recht: ich finde auch, man sollte sich stets zunächst ein eigenes Bild von etwas, bevor man darüber urteilt. (Das gilt m.E. ürbigens nicht nur für Bücher.)
        Natürlich habe ich auch schon Sachen gelesen, die mir nicht zusagten. Um ehrlich zu sein, überlege ich gerade, ob ich diesen Tag nicht übernehme und bei mir einen eigenen Beitrag dazu machen werde.

        In einem Punkt scheinen wir uns dann aber doch einig zu sein: meinen Büchern darf man nämlich auch ansehen, dass sie gelesen wurden. Genau wie Du schrecke ich da nicht vor Eselsohren, Textmarkern und/oder Kommentaren (mit Kugelschreiber, wenns sein muss) zurück.

        Viele Grüße.
        Kerstin

      • Henrik sagt:

        Hallo Kerstin!

        Danke für deine Antwort. 🙂

        Nein, es gehören nicht nur Bücher dazu. Ich habe früher gerne gesagt, dass ich Filme nicht mag bzw. mich es nicht interessiert. Heute schaue ich einfach mal den Trailer und informiere mich, worum es geht. Wenn mir das zu viel ist, wird er geschaut. Aber ich beurteile nichts mehr, wenn ich es nicht kenne. Das ist nicht wirklich fair.

        Übernehm den Tag gerne, dafür ist er gedacht. 🙂

        Finde es wichtig, Bücher auch eigene Gedanken zu schenken. Ich hab sogar schon welche verliehen mit der Bitte, sich nicht zu scheuen irgendwelche Markierungen und Kommentare zu hinterlassen.

        Lieeb Grüße
        Henrik

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