Rezension City of Bones

26.08.2014
6

»City of Bones« ist ein Roman von Cassandra Clare und ist 2008 erstmals auf Deutsch im Arena Verlag erschienen.

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Inhalt

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Quelle: Arena Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-401-50260-1 (Paperback)
  • Preis: 13,99 € [D]
  • Seiten: 504
  • Sprache: Deutsch
  • Auflage: 7. Auflage
  • Ausgabe: Sonderausgabe 2013
  • Erscheinungstermin: 01. Januar 2008
  • Genre: Urban Fantasy
  • Reihe: Chroniken der Unterwelt, Band 1
  • Original: The Mortal Instruments. Book One. City of Bones | Margaret K. McElderry Books | 2007
  • Übersetzer: Franca Fritz, Heinrich Koop

Meinung

Lange habe ich mir dieses Buch betrachtet. Ich versuche hin und her zu überlegen, wie ich das Cover finden soll und was mir gefällt und was nicht. Es ist nicht einfach, da es mir auf der einen Seite gefällt aber auf der anderen Seite eigentlich nicht. Es sagt nicht sehr viel über die Geschichte aus, aber es lässt viele Vermutungen aufkommen. Ich möchte mal sagen, dass ich das Cover interessant finde und toll finde ich, dass auf dem Buchrücken auch noch mal das Fenster oder Portal zu sehen ist mit der vermuteten New Yorker Skyline. Es zählt zwar nicht zu meinen absoluten lieblings Buchcovern aber es zählt auch nicht zu den schlechtesten. Es ist ein gutes Mittelmaß. Wenigstens bleibt es für die Reihe ähnlich und der Stil bleibt beibehalten.

“Willkommen in New York City – der coolsten Stadt der Welt – der Stadt, die niemals schläft.”, so wird das Buch angepriesen! Und diese Stadt verlässt man kaum. Allerdings bietet das Buch eine Vielfalt an Orten in New York, hauptsächlich in Manhattan und Brooklyn.
Somit gehört das Pandemonieum, ein Club zur Geschichte sowie das Institut und das Hotel Dumort. Das sind jetzt einfach Orte, die ich aus der Karte (hinten im Buch) aufgeführt sind, ich kann euch sagen, ihr werdet euch auf sie freuen können! Hauptsächlich hat mir gefallen, dass Cassandra Clare sich sehr gut überlegt hat, wie sie die Orte aufbaut und welche Funktion sie haben sollen. Es war ein spektakuläres Erlebnis, diese neuen Räume kennenzulernen und ich kann es kaum erwarten, mehr zu bekommen!

Der Autorin fehlt es nicht an Kreativität und an Fantasie. Ich glaube, wenn es um Charaktere geht, soll man erst mal bei Frau Clare anklopfen und sich intensiv beraten lassen. Sie hat wirklich alles aufgelistet, was es an Menschen und Wesen gibt. Ich hoffe ja nur, dass sie auch noch etwas Neues erfindet, was es noch NIE gab. Das wäre natürlich am besten. Ich fand es erstaunlich, mit welchen Eigenschaften sie ihre Personen ausgeschmückt hat und welche Auswirkungen das auf die Geschichte haben kann. Sehr bedacht und sehr überraschend, teilweise.

Ihr gelang es, mit ihrem Schreibstil eine tolle Basis zu schaffen, die es einem leicht gemacht hat, in die Geschichte hineinzufinden. Ich hatte anfänglich eine Leseflaute und dachte kurz daran eine längere Lesepause einzulegen, aber verdammt! Das ging erst gar nicht, da mich die Geschichte so schnell gepackt hat, dass ich dann irgendwann nicht mehr gemerkt habe, wie mich die Geschichte aus der Leseflaute geholt hat. Mir gefielen die ganzen Vergleiche und die metaphorischen Elemente. Die kleinen Geschichten zwischen den Zeilen und die kleinen Ausschweifungen in die Welt der Gedanken von den einzelnen Charakteren.

City of Bones konnte mich nicht von Anfang an ganz Überzeugen, das lag wohl an meiner Leseflaute aber um so mehr ich gelesen habe um so mehr war ich von der Geschichte gefasst und mitgerissen. Ich wollte das Buch fast nicht aus der Hand legen und bin gerade deswegen heilfroh, dass ich den Folgeband schon im Schrank stehen habe und jederzeit darauf zurückgreifen kann, wenn ich möchte. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin froh, ein Leser von Chroniken der Unterwelt geworden zu sein.

Und die Cliffhanger sorgen dafür, dass es bei der Geschichte nie wirklich langweilig werden kann.

Bewertung

Ich kann an dem Buch nicht wirklich irgendetwas bemängeln. Die Geschichte im Buch war fantastisch, die Spannung ging kaum verloren. Ich war rundum sehr gut unterhalten und konnte mich sogar an die andere Schriftart gewöhnen. Die hat mich anfänglich ein wenig irritiert und gestört, aber nur weil man sonst immer ziemlich ähnliche Schriftarten hat. Deswegen volle Schreibfederanzahl! Fünf Schreibfedern!

Fazit

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der ein Fantasy Fan ist und noch mehr denen, die Urban Fantasy lieben! Es ist absolut lohnenswert und ich bereue nicht, es gelesen zu haben.

Ich danke dem Arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Düster und unberechenbar! City of Bones ein fantastisches Buch und ein großartiger Auftakt.

6 Kommentare

  • kitsune1987 sagt:

    Wie krass die Geschmäcker so auseinander gehen 😀

  • Jaci sagt:

    Der letzte Punkt hat bei mir ja – leider – gefehlt… Aber es war trotzdem eine schöne Story. Danke für’s Verlinken übrigens! Wenn du noch magst, können wir uns ja bald mal einen Termin für das Let’s Read des zweiten Bands überlegen (: Würde von der Seitenzahl sogar in die Challenge passen!

    viele liebe Knuddelgrüße
    Ich (Jaci)

    • Henni sagt:

      Gerne doch, danke dir auch für den Kommentar! 🙂

      Ja, das Let’s Read, mal schauen.. mag mit Kim (allthesespecialwords) zusammenlesen, vllt bekommen wir das so hin, dass das mit ins Let’s Read fällt, schauen. 🙂

      Liebe Grüße
      Henni

  • Schmerzgott sagt:

    Ich habe so eine Art Behind The Scenes Buch zu City of Bones gelesen, was irgendwie interessant war wegen den Hintergrundinfos aber gewinnen konnten mich die dort erwähnten Handlungsstränge nicht. Erschien mir eher langweilig.

    • Henni sagt:

      Kann gut sein, dass es das zum Film war, nehme ich mal an. 🙂
      Buch un Film kann man ja in der Regel nicht vergleichen. Aber im Groben und Ganzen kann man zumindest sagen, damit es ziemlich gut übernommen wurde und wenn dir das nicht zusagt, ist es wohl nichts für dich.

      Liebe Grüße
      Henni

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