Rezension Das Buch der allerersten Male

30.01.2014
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»Das Buch der allerersten Male« von Fabrice Devos ist eine kleine Geschichte des Anfangs von fast allem und ist 2012 erstmals auf Deutsch im Herder Verlag erschienen.

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Inhalt

Wann begann die Welt, wann das Leben? Von wann datiert der älteste Beruf der Welt? Wann verwendete man zum ersten Mal die Zahl Null? Was weiß man über die erste Sprache? Wann tauchte das erste Computervirus auf? Das Buch blickt mit heiterem Ernst zurück auf die ersten und gerade deshalb so wichtigen Ereignisse der Menschheitsgeschichte. Es weckt spielerisch die Neugier auf mehr - und bietet sogar einen Ausblick auf das Ende der Dinge: In ca. 5 Mio Jahren wird es den letzten Menschen geben, in 1,5 Mrd Jahren den letzten Ozean auf der Erde, in 7,6 Mrd den letzten Strahl unserer Sonne. Dann wird es dunkel in der Galaxie. Vorher sollte man unbedingt dieses Buch lesen.

Quelle: Herder Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-451-33218-0 (Taschenbuch)
  • Preis: 14,99 € [D]
  • Seiten: 200
  • Sprache: Deutsch
  • Auflage: 1. Aufl. 2012
  • Erscheinungstermin: 01. Januar 2012
  • Genre: Sachbuch
  • Original: Les Toutes, toutes premières fois | Editions Albin Michel, Paris | 2010
  • Übersetzer: Tilmann Kleinau

Meinung

Mein erster Gedanke war, als ich das Cover sah: Was war zuerst da? Das Ei oder das Huhn? Vorweg: Diese Frage wird leider nicht geklärt in dem Buch. Dennoch gefiel mir die Idee hinter dem Cover, denn ich glaube genau das, was ich dachte, sollte man auch denken. Es soll die Fragen widerspiegeln, den Ablauf der Zeit. Denn: Alles hat einen Anfang.

Zu beginn des Buchs wird man erst einmal 14 Milliarden Jahre in der Zeit zurückgeworfen, von diesem Zeitpunkt an beginnt die sagenhafte Geschichte um die Entstehung unseres Universums. Uns das ist nicht alles! Man wandert von Jahr zu Jahr, von Zeit zu Zeit und von Epoche zu Epoche. Das Gesamtwerk ist chronologisch gegliedert und man weiß immer, wo man sich gerade ungefähr befindet. Man liest übrigens auch von Orten, die es mal gab, aber nicht mehr gibt. Oftmals aber ist immer wieder die Rede von den ersten Malen in Frankreich, das liegt wohl an dem französischen Autor.

Überrascht haben mich die vielen kleinen Denkanstöße zu dem Erzählten. Es hat mein Kopf manchmal echt ins Grübeln gebracht. Ich habe so viele Dinge gelesen, die mir so nicht ganz bewusst waren oder nur teilweise wusste. Die Mischung aus Geschichte, Wissenschaft, Biologie und so weiter macht alles so faszinierend. Ich bin jetzt um einiges Wissen reicher und bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Inhaltlich gesehen war dieses Buch ein Spektakel. Ein Feuerwerk an Informationen und Fakten, das leicht zu verstehen war. Es ist so spannend, dass ich es in ganzen zwei Tagen durchgelesen habe. 200 Seiten sind nicht viel und ich hätte auch gerne mehr gelesen, aber es reicht vollkommen aus. Ich bin der Meinung, dass ich öfters mal zu einem Sachbuch greifen sollte.

Bewertung

Ich gebe dem Buch zum allerersten Mal fünf Schreibfedern und habe somit auch meinen Beitrag geleistet. Es gibt für mich nichts daran auszusetzen, denn es ist ein gelungenes Werk.

Fazit

Dieses Buch ist für jedermann geeignet. Es ist eine leichte Lektüre, kurzweilig und sehr informativ. Es macht Spaß und man hat absolut nichts zu verlieren.

Ich danke dem Herder Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Eine spannende und informative Mischung aus Geschichte, Wissenschaft und unserem Universum.

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