Rezension Death

04.11.2014
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»Death« ist ein Roman von Melvin Burgess und ist 2014 erstmals auf Deutsch im Chickenhouse Verlag (Imprint von Carlsen) erschienen.

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Inhalt

Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich. Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat. Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.

Quelle: Carlsen Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-551-52061-6 (Taschenbuch)
  • Preis: 14,99 € [D] 15,50 € [A]
  • Seiten: 345
  • Sprache: Deutsch
  • Ausgabe: Deutsche Erstausgabe
  • Erscheinungstermin: 21. Februar 2014
  • Genre: Jugendbuch, Thriller
  • Original: The Hit | Chicken House | 2013
  • Übersetzer: Kai Kilian

Meinung

Schlicht! Mehr muss man zu dem Cover nicht sagen. Obwohl es so einfach ist, hat es Wiedererken­nungs­wert und bleibt im Kopf.

Der Hauptspielort des Buches ist in Manchester, England. Für mich sehr interessant, denn da war ich noch nie und ich habe auch noch kein Buch gelesen, wo es darin vorkam. Ich fand die Gestaltung der Kulissen des Buches sehr bildlich. Ich konnte mir ziemlich gut vorstellen, wie die großen Villen, das Hotelzimmer, die Häuser und so weiter ausgesehen haben. Das lag daran, dass Burgess nur grobe Raumzüge genannt hat und der Rest sich von selbst im Kopf zusammengebaut hat.

Lizzy und Adam (Ad’s) sind die Hauptcharaktere in dem Buch, nicht wie ich zuerst vermutet habe, Jimmy Earl der Rockstar.
Die beiden sind ein ziemlich ungleiches Paar, sie kennen sich seit dem Kindergarten, sind nur Freunde, sie ist Reich und er lebt in ärmeren Verhältnissen, sie hat alles, was sie braucht und er träumt davon, eines Tages ein Fußballstar zu werden. Im Buch erleben und durchleben beide eine gefährliche Reise, welche unvermeidbar ist.
Jess ist der Bruder von Adam und auch dieser Charakter war sehr wichtig für die Geschichte, wobei ich sagen muss, dass dieser mich am meisten gestört hat.
Die Personen im Buch waren lebendig beschrieben und ich hatte den Eindruck, sie seien echt. Die Emotionen und Eindrücke, die sie hatten, haben komplett auf mich gewirkt und sind angekommen. Ich konnte jeden Gedanken nachvollziehen und mir wurde sehr schnell bewusst, dass die Droge, Death, ziemlich fatale Auswirkungen hat.

Burgess’ Schreibstil ist sehr locker, aber betonend. Alles, was er schreibt, dem wird noch mal Nachdruck verliehen. Er nutzt häufig nur kurze Sätze und einzelne Worte, was dem ganzen einen ziemlich dringliche und auch bedrückende Stimmung verleiht. Es war eine stetige Spannung spürbar, die nicht mehr loslassen wollte. Ich fand auch die Wortwahl sehr angemessen, die Rede, ständig von der Revolution und die Jugend. All das war einfach eine Perfekte Mischung von allem!

Ich kann so viel zu dem Buch sagen, aber es würde einfach zu viel vorwegnehmen. Ich möchte auch nicht lange herumfackeln. Ich hab diesen Einzelband verschlungen und kurzzeitig gedacht, dass auch ich auf Death bin, wie sie im Buch so schön sagen.

Bewertung

Spannende Geschichte, aktuelle Lage, junge Leute, paar seltsame Charaktere, die mich etwas gestört haben. Ich gebe diesem Buch dennoch 5 von 5 Schreibfedern, da es im Gesamtpaket wieder gestimmt hat und mich überzeugen konnte.

Fazit

Wer auch gerne mal auf Death sein möchte, ist hier genau richtig. Revolution ist ein großes Wort und Verzweiflung spielt auch eine große Rolle. Ein Jugendbuch, ein Thriller der Spannung verspricht und auch wenige Stunden danach noch im Kopf herumschwirrt. Empfehlung an Interessierte, Jugendbuch begeisterte – die speziell in Richtung Drogen und junge Menschen suchen. Die sind hier genau richtig.

Aufwühlend und erfrischend anders. Death ist mehr als ein spannendes Buch!

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