Rezension Die Saat des goldenen Löwen

18.12.2014
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»Die Saat des goldenen Löwen« ist ein Teil des Fantasy Epos von George R. R. Martin und ist 2000 erstmals auf Deutsch in der Verlagsgruppe Random House erschienen.

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Inhalt

Bürgerkrieg zerreißt das Reich Westeros, und der junge grausame König Joffrey Baratheon hält die Schwestern Sansa und Arya Stark als Geiseln, um ihren Bruder zur Treue zu zwingen. Während die ältere Sansa versuchen will, das beste aus der Situation zu machen, entscheidet sich Arya zur Flucht. Doch der Weg zu ihrer sicheren Heimat in Winterfell ist lang, und die verschiedenen Parteien, die im Bürgerkrieg aufeinanderprallen, sind nicht die einzige Gefahr für das junge Mädchen …

Quelle: Blanvalet Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-442-26821-4 (Paperback)
  • Preis: 15,00 € [D] 15,50 € [A]
  • Seiten: 670
  • Sprache: Deutsch
  • Auflage: 9. Auflage
  • Ausgabe: Taschenbuchausgabe Oktober 2011
  • Erscheinungstermin: 19. September 2011
  • Genre: Fantasy, High Fantasy
  • Reihe: Das Lied von Eis und Feuer, Band 4
  • Original: A Clash of Kings (Pages 332-728 + Appendix) | Bantam Dell, New York | 1996
  • Übersetzer: Andreas Helweg

Spoilerwarnung

Bei dieser Rezension handelt es sich um die Fortsetzung einer Reihe.
Bitte nur lesen, wenn du den Band davor gelesen hast.

Rezension zum Vorgänger!

Meinung

Um nicht immer das gleiche über die wunderschönen Cover zu sagen, komme ich gleich zum Eingemachten!

Wieder einmal entführte George R. R. Martin in die weiten von Westeros und Essos, einer Welt, in der der Krieg und der Winter nicht fern sind. Leid und Elend verfolgt einen durchweg durch das Buch, an allen Ecken und Kanten geht es heiß her und nichts und niemand ist sicher. Keiner bleibt verschont, es trifft jeden!

Königsmund war einer der größeren Schauplätze in diesem Teil. Aber auch Winterfell und Qarth genossen große Aufmerksamkeit und zudem konnte man die ersten Einblicke von hinter der Mauer erhaschen, dieser Bereich wurde sogar teilweise kartographiert, das fand ich besonders toll!
Ich hab stunden damit verbracht, durch die Gegend zu streifen und habe mich völlig zwischen den Seiten dieses Buches verloren, wenn ich 100 Seiten am Tag gelesen habe, war es wenig. Es war wie ein Tagtraum, leider war schon nach ganzen sechs Tage das Vergnügen vorbei und meine Gedanken wurden langsam wieder an die Realität gewöhnt. Mir wird die Geschichte jetzt erst im Nachhinein noch einmal so richtig bewusst.

Trotz der komplexen Handlung habe ich keinerlei Probleme noch allem zu folgen, es erscheint alles logisch und nichts schien in Vergessenheit zu geraten. George R. R. Martin hat ein geschicktes Händchen und erinnert gern seine Leser an vergangenes, nicht ausschweifend aber spannend erzählt. Vieles wird immer wieder aufgegriffen und einem abermals verinnerlicht. Sehr angenehm, weil man sich so mehr auf die Geschichte einlassen konnte.

Wie immer war die Geschichte in feinstem Martin Stil geschrieben, einfach herrlich – ich glaube, wenn die Reihe jemals endet, bin ich elendig traurig und hoffe auf neues von ihm, weil es einfach nicht zu übertreffen geht. Ich muss mich schon mal auf die Suche nach gutem Fantasy Ersatz machen..

Bewertung

Wo bitte sind die Folgebände, wenn man sie braucht? Ich prangere das an!
Keine Bemerkungen und Kritiken, volle Schreibfederzahl!

Fazit

Wer soweit ist, darf nicht mehr aufhören!

Hast du gute Alternativen im Bereich Fantasy/Mittelalter? Ich wäre für Vorschläge sehr Dankbar!

Die unglaubliche Leidenschaft des Autors spiegelt sich in der Geschichte wieder. Meisterwerk – durchweg.

2 Kommentare

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