Rezension Totenmaske

04.01.2014
4

»Totenmaske« ist ein Kriminalroman von Helene Henke und ist 2013 erstmals im Droemer Knaur Verlag erschienen.

Infos zum Buch anzeigen

Inhalt

Die 21-jährige Zoe versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt sie das traditionelle Familienunternehmen. Respektvoll bereitet sie die Verstorbenen für ihre »letzte Reise« vor und macht sich schnell einen Namen als jüngste Bestatterin Deutschlands. Die Bewohner des kleinen Dorfs im Hunsrück stempeln die ungewöhnliche junge Frau jedoch schnell als Sonderling ab. Als eines Tages Boris und seine zwei Freunde auf ihrem Behandlungstisch landen, findet sich Zoe rasch im Kreis der Verdächtigen wieder – hatte doch einer der jungen Männer Zoe vor ein paar Jahren fast vergewaltigt. Das BKA ermittelt. Die Stimmung im Dorf gleicht einem Hexenkessel, als Zoe plötzlich spurlos verschwindet.

Quelle: Droemer Knaur Verlag

Buchinfo

  • ISBN: 978-3-426-22632-2 (Paperback)
  • Preis: 14,99 € [D]
  • Seiten: 432
  • Sprache: Deutsch
  • Ausgabe: Originalausgabe 2013
  • Erscheinungstermin: 01. November 2013
  • Genre: Krimi
  • Reihe: Zoe Lenz, Band 1

Meinung

Totenmaske ist kein Buch, welches ich wegen dem Cover haben wollte. Es ist zwar hübsch gestaltet aber ansonsten vielleicht etwas unaussagekräftig. Ich weiß zwar, was es darstellt, aber das hätte man vielleicht anders umsetzen können, wie ich finde. Jedenfalls fand ich auf Aufmachung, als ich es in der Hand hielt schon mal sehr ansprechend, denn es hat abgerundete Ecken. 🙂
Und der Einband ist auch hübsch gestaltet, innen. Auch wenn die Qualität nicht hält, was sie verspricht. Ich hatte nämlich – hoffentlich – nur einen Ausreißer erwischt, der nicht halten wollte. Ich weiß nicht, ob es bei anderen auch so ist.

Der Krimi spielt größtenteils in Birkheim, ein kleines Dorf im Hunsrück. In dem Buch finden auch andere Orte Erwähnung, aber die sind nicht unbedingt von größerer Bedeutung. Das Dorf grenzt an sehr viel Grün und an einen großen Wald. Das Bestattungsunternehmen ist ein großes Anwesen mit hauseigener Kapelle. Am liebsten war ich bei Zoe im Behandlungsraum.

Die meisten Charaktere waren gut genug beschrieben, dass man sie gut vor Augen hatte. Ich habe sie mir aber grundsätzlich mal ganz anders vorgestellt, als das Buch vorgibt – ich weiß auch nicht weshalb. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn das handhabt jeder anders.

Die Geschichte war sehr schön zu lesen, es war sehr flüssig und ging recht flott zu lesen. Der Krimi ist wunderbar gelöst worden und auch allgemein von der Geschichte gut nachvollziehbar. Man bekommt auch einen sehr schönen Einblick in den Alltag eines Bestatters. Ich brauch auch keine weiteren Geschichten mehr drum herum, denn es ist gut so, wie es ist.

Bewertung

Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Schreibfedern. Ich fand es sehr schön, bin zufrieden. Es reißt mich aber auch nicht wirklich vom Hocker. Ich habe mehr erwartet, als drin stand. Es würde sich gut fürs Fernseh machen, da bin ich mir sicher aber es reicht nicht für 5 Schreibfedern aus. Ich hab mir auch sehr schwer getan, es zu bewerten.

Fazit

Ich denke, das ist ein schöner Krimi für zwischendurch aber es ist kein Krimi, der einen jetzt vom Hocker reißen würde und man danach erst einmal nichts anderes mehr lesen möchte. Ich empfehle es jedem, der mal einen netten Krimi lesen möchte, mit nicht zu viel drum herum.

Eindrucksvoller Krimi mit idyllischer Kulisse.

4 Kommentare

  • Ivi sagt:

    Schöne Rezension, vielen Dank. Ich bin immer mal wieder auf der Suche nach einem guten Krimi für zwischendurch. Schon merkwürdig, früher mochte ich dieses Genre überhaupt nicht, doch nachdem ich meinen ersten Simon Beckett gelesen hatte, war ich total begeistert. Die Story klingt jedenfalls schon mal sehr interessant, das Cover gefällt mir irgendwie total, auch wenn es irgendwie ein wenig verstörend wirkt 🙂

    Ich glaube ich werde mir noch ein paar andere Rezensionen dazu durchlesen 🙂 mal sehen ob es das Buch nachher auf meine Wunschliste schafft oder doch nicht.

    Liebste Grüße
    Ivi

  • katnissdean sagt:

    Schöne Rezension 🙂 Bei 3 von 5 Sternen wünsch ich mir aber ein bisschen mehr Kritik immer, damit man es besser einschätzen kann 😉 Was hat Dir denn nicht gefallen, außer „dass es Dich nicht vom Hocker riss“? Manche Krimis sind eher ruhigerer Natur. Demnach ist er auch nicht zu blutig? (letzteres mag ich nicht)

    • Henni sagt:

      Ich habe bereits erwähnt, dass mit die Rezension schwer gefallen ist. Ich streite mich eigentlich auch immer noch was die Bewertung angeht. Aber danke für dein Feedback.

      Ich kanns dir auch nicht sagen, die Rezension fiel mir total schwer, ich wollte sie erst nicht veröffentlichen. :/

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.